Besuch von Wolfgang Clement

 
Großer Bahnhof im Backparadies Berroth auf dem Gügling: Wofgang Clement, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister, kam zum "Top-Job" Bundessieger, um nochmals vor Ort zur Auszeichnung zu gratulieren. Viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft gesellten sich dazu.

Er überreichte Ingrid und Manfred Berroth den "Top-Job" -Preis in der Kategorie "Kultur und Kommunikation" schon in Duisburg - löste jetzt sein Versprechen ein, den Betrieb selbst kennenzulernen. Für Clement "ein wirklich beispielhaftes Unternehmen, denn die richtige Personalführung ist wichtiger Wettbewerbsfaktor.
"Ethik und Moral im Umgang mit den Menschen im Betrieb seien für die Zukunft des Standorts Deutschland von besonderer Bedeutung. "Da ist die Firma Berroth Vorbild für die anderen Unternehmen in Deutschland. Clement lobte den erfolgreichen Kraftakt vom kleinen Bäckerbetrieb in der Innenstadt zum erfolgreichen mittelständischen Unternehmen, das nun zu den besten Betrieben in Sachen Personalführung in Deutschland gehöre.
Mitarbeiter der Firma Berroth untermauerten die Aussagen des ehemaligen Bundeswirtschaftsminister. Sie schätzen das gute Betriebsklima. Reibungspunkte würden stets ausdiskutiert. "Wir sind noch viel motivierter, als wir es eh schon waren", so eine Mitarbeiterin. Lob auch aus dem Mund von Oberbürgermeister Wolfgang Leidig, der "immer wieder gerne die Produkte aus dem Hause Berroth genießt". Es sei gut, wie die Firma bei ihrer Expansion auf die Qualität achte.

Manfred Berroth führte Wolfgang Clement und die weiteren Gäste durch die Backstube des Unternehmens. Zuvor lüftete er einige Geheimnisse des erfolgreichen Geschäftsmodells. Bei jedem Handeln versuche er selbst, immer "Top-Arbeitgeber" zu sein, die Mitarbeiter zeigten verstärkt unternehmerisches Denken. Ein Klima des Vertrauens und eine gute Verbindung von Familie und Beruf haben sich bewährt. Clement überzeugte sich vom Geschmack schwäbischer Brezeln und Briegl und war sich am Ende sicher, "dass hier ein weitsichtiger und engagierter Unternehmer am Werk ist".

Textquelle: Gmünder Tagespost vom 22. Mai 2007